Es ging ein Schwert durch meine Seele,
wie es einst durch Maria ging.
Ob ich’s gesteh, ob ich’s verhehle,
daß ich zu sehr im Ird’schen hing,
es ward durch dieses Schwert getroffen,
und ich, ich laß die Wunde offen.
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Ich bin so müd, so herbstesschwer
und möcht am liebsten scheiden gehn.
Die Blätter fallen rings umher;
wie lange, Herr, soll ich noch stehn?
Ich bin nur ein bescheiden Gras,
doch eine Ähre trag auch ich,
und ob die Sonne mich vergaß,
ich wuchs in Dankbarkeit für dich.
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Es ist ein linder Frühlingshauch
heut übers Feld gegangen,
und nun will Wiese, Baum und Strauch
in tausend Blüten prangen.
Schon morgen wohl, schon über Nacht
gibt’s rings ein duftend Sprießen;
o Frühlingswonne, Frühlingspracht,
sei mir, sei mir gepriesen!
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